Industrielle Computertomographie zur zerstörungsfreien Qualitätssicherung und Schadensanalyse

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Lösungen für Ihre Qualitätssicherung

Wer Qualität absichern will, braucht mehr als einzelne Messwerte – entscheidend ist eine klare technische Einordnung. Deshalb verbinden wir passende Prüf- und Analyseverfahren zu belastbaren Ergebnissen, mit denen Entwicklung, Qualitätssicherung und Reklamationsmanagement sicher weiterarbeiten können.

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Unsere Leistungen auf einen Blick

Werkstoffqualität belastbar nachweisen

Wenn Materialeigenschaften abgesichert, Spezifikationen überprüft oder Lieferantenangaben verifiziert werden müssen, braucht es eine belastbare Bewertung. Die Werkstoffprüfung zeigt, ob Material, Bauteilqualität und Anwendung wirklich zusammenpassen und wo relevante Abweichungen vorliegen.

Vom Fehlerbild zur technischen Bewertung

Poren, Lunker, Einschlüsse und weitere Materialfehler sind nicht automatisch kritisch – können es aber werden. Die Defektanalyse macht sichtbar, wo Material oder Fertigung Auffälligkeiten aufweisen, und hilft einzuschätzen, ob daraus Risiken für Funktion, Sicherheit oder die Serienfertigung entstehen.

Wenn die Oberfläche über Funktion entscheidet

Wenn Beschichtungen Auffälligkeiten zeigen, Oberflächen ihre Funktion nicht zuverlässig erfüllen oder Verschleiß entsteht, braucht es eine belastbare Bewertung. Untersucht werden Aufbau, Haftung, Topographie und mögliche Schwachstellen, bevor kleine Abweichungen zu größeren Qualitätsproblemen führen.

Schichtsysteme im Detail verstehen

Bei Beschichtungen, Mehrschichtsystemen oder funktionalen Oberflächen reicht ein einzelner Messwert oft nicht aus. Entscheidend ist, ob Schichtaufbau, Schichtdicke und Querschnitt zur Anwendung passen und ob Abweichungen die Funktion, Haftung oder Lebensdauer von Bauteilen beeinflussen.

Mehr Sicherheit bei kritischen Verbindungen

Eine Schweißnaht kann optisch einwandfrei wirken und dennoch innere Fehler aufweisen. Die Prüfung zeigt, ob Einbrand, Poren, Risse, Bindefehler oder Gefügeveränderungen die Qualität der Verbindung beeinflussen – eine wichtige Grundlage für Freigaben, Reklamationen und die Bewertung sicherheitsrelevanter Bauteile.

Kontaktprobleme gezielt eingrenzen

Bei Ausfällen, sporadischen Kontaktproblemen oder auffälligen Baugruppen ist eine fundierte Analyse entscheidend. Die Lötstellenanalyse zeigt, ob Voids, Risse, Benetzung, Alterung oder Verbindungsqualität eine Rolle spielen – und schafft eine belastbare Grundlage für Entwicklung, Serienfertigung oder Reklamationsmanagement.

Was das Gefüge über den Prozess verrät

Die Gefügeuntersuchung verrät mehr als der erste Blick. Sie liefert wertvolle Hinweise auf Materialzustand, Wärmebehandlung, Fertigungsprozesse und mögliche Vorschädigungen. Die Analyse macht die Mikrostruktur im Schliffbild sichtbar und hilft, Abweichungen fachlich einzuordnen statt nur zu dokumentieren.

Härtewerte mit Aussagekraft

Härtewerte lassen sich schnell ermitteln – entscheidend ist, was sie für das Bauteil bedeuten. Die Prüfung hilft bei der technischen Bewertung, ob Wärmebehandlung, Randhärte, Härteverlauf und Spezifikation zusammenpassen und ob das Bauteil die geforderten mechanischen Eigenschaften erfüllt.

Klarheit über den eingesetzten Werkstoff

Wenn Materialangaben fehlen, Chargen unklar sind oder ein falscher Werkstoff vermutet wird, schafft die Werkstoffidentifikation Sicherheit. Besonders relevant ist sie bei Lieferantenwechseln, Reklamationen, Materialverwechslungen oder Bauteilen, die nicht zur Spezifikation passen.

Korrosion nachvollziehbar erklären

Korrosion ist selten nur ein Oberflächenthema. Entscheidend ist, ob Material, Medium, Beschichtung, Umgebung oder Prozess die Ursache des Schadens sind. Die Analyse hilft, das Schadensbild fachlich einzuordnen, Risiken abzuschätzen und geeignete Maßnahmen gezielt abzuleiten.

Zuverlässigkeit bis in die Verbindung prüfen

Bei Leiterplatten entscheiden kleinste Auffälligkeiten über Funktion und Lebensdauer. Die Prüfung zeigt, ob Lötstellen, Schichten, Durchkontaktierungen oder Rückstände die Ursache von Fehlerbildern sind – und schafft eine belastbare Grundlage für Entwicklung, Produktion und Reklamation.

Elektronische Leiterplatte zur Analyse von Baugruppen und elektronischen Komponenten.
© JOGI - stock.adobe.com

Poren, Lunker und ihre Relevanz bewerten

Poren, Lunker und Hohlräume im Schliffbild geben Hinweise auf Materialqualität und den Fertigungsprozess. Die Bewertung zeigt, ob Fehlstellen tolerierbar sind oder sich auf Festigkeit, Dichtheit, Lebensdauer oder die Serienfreigabe auswirken.

Materialanalytik für anspruchsvolle Energiesysteme

Batterie- und Brennstoffzellkomponenten stellen hohe Anforderungen an Material und Aufbau. Die Analyse bewertet Schichtaufbau, Zellkomponenten, Elektroden, Separatoren, Membranen und Beschichtungen und unterstützt Entwicklung, Qualitätssicherung und Fehlerklärung bei Materialqualität, Stabilität und Funktion.

Klarheit, wenn der Stoff unbekannt ist

Wenn nicht eindeutig ist, welches Material, welche Substanz oder welcher Rückstand vorliegt, liefert die Materialidentifikation eine fundierte analytische Grundlage. Sie hilft, Werkstoffe und Bestandteile zu bestimmen und Abweichungen nachzuweisen – besonders bei Reklamationen, Lieferantenwechseln oder unerwarteten Auffälligkeiten.

Rückstände erkennen, Herkunft eingrenzen

Verunreinigungen und Rückstände können aus Material, Prozess, Reinigung, Montage oder Umgebung stammen. Die Analytik zeigt, welche Stoffe vorhanden sind und wie sie einzuordnen sind. So lässt sich besser bewerten, ob eine Kontamination kritisch ist oder auf eine konkrete Prozessquelle hinweist.

Wenn Rückstände Fragen aufwerfen

Produktions- und Reinigungsrückstände sowie organische und ionische Rückstände sind nicht immer sichtbar, können aber Funktion und Qualität beeinträchtigen. Die Rückstandsanalytik hilft, die Substanz zu bestimmen und und ihre Relevanz für Produkt, Prozess oder die Freigabe fachlich einzuordnen.

Prozessmedien unter Kontrolle bringen

Wässrige Prozessmedien, Reinigungsbäder, Brauchwasser oder Kühlschmierstoffe können die Qualität und Prozessstabilität direkt beeinflussen. Die Prozesswasseranalytik hilft, die Zusammensetzung, Belastung oder Veränderungen zu erkennen, bevor daraus Rückstände, Korrosion oder Qualitätsabweichungen entstehen.

ph-Wert-Messung im chemischen Labor von Quality Analysis
© alho007 - stock.adobe.com

Kunststoffe verstehen, Abweichungen erklären

Bei Kunststoffen zählen nicht nur Polymerart und Grundmaterial, sondern auch Additive, Weichmacher, Füllstoffe und thermisches Verhalten. Die Kunststoffanalytik hilft, Materialverwechslungen, Alterung, Verunreinigungen, Rezepturabweichungen oder Schadensursachen fundiert zu bewerten.

PFAS-Fragen belastbar einordnen

PFAS und fluororganische Verbindungen rücken zunehmend in den Fokus regulatorischer Anforderungen. Analysen wie Gesamtfluor (TF), TOF, AOF oder EOF liefern eine belastbare Grundlage, um Materialien, Rückstände oder Verpackungen zu bewerten und Entscheidungen zu Compliance, Produktfreigabe oder Lieferketten abzusichern.

Schädliche Fluorverbindungen in Alltagsgegenständen
© Graphic&Illustration – stock.adobe.com

Packmittel regulatorisch sicherer bewerten

Verpackungen müssen heute mehr leisten als nur schützen: PPWR, REACH, PFAS, Schwermetalle, Weichmacher, VOC, NIAS und Recyclingfähigkeit rücken zunehmend in den Fokus. Die Analytik hilft, Packmittel, Materialien und kritische Inhaltsstoffe fachlich einzuordnen und regulatorische Nachweise gezielt vorzubereiten.

Emissionen und Gerüche nachvollziehen

Wenn Materialien riechen, ausgasen oder Emissionen auffällig sind, braucht es mehr als eine subjektive Bewertung. Die VOC- und Ausgasungsanalyse hilft, flüchtige Stoffe zu identifizieren und ihre Ursache fachlich einzuordnen – ob Lösemittel, Materialemissionen oder Prozessrückstände.

Kritische Stoffe sicher identifizieren

Schadstoffe und regulierte Substanzen können Qualität, Compliance und Freigabe beeinflussen. Die Schadstoffanalytik unterstützt bei der Bewertung von Schwermetallen, PAK, PFAS, REACH- oder RoHS-relevanten Stoffen und schafft eine belastbare Grundlage für technische und regulatorische Entscheidungen.

PAK in Materialien gezielt prüfen

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe können insbesondere in Kunststoffen, Gummi, Elastomeren oder Recyclingmaterialien problematisch sein. Die PAK-Analytik hilft, kritische Stoffe nachzuweisen, Grenzwerte einzuordnen und Materialien für Anwendung, Freigabe oder Reklamation sicher zu beurteilen.

Materialverhalten unter Temperatureinfluss verstehen

DSC und TGA zeigen, wie sich Materialien bei Temperatur verändern – etwa hinsichtlich Schmelzpunkt, thermischer Stabilität oder Zersetzung. Sie unterstützen außerdem die Polymercharakterisierung. Die thermische Analyse hilft, Werkstoffe, Chargen, Alterung oder Prozessverhalten zu vergleichen und Abweichungen fundiert zu bewerten.

Batteriechemie sicherer bewerten

Bei Batteriezellen können Elektrolyt, Restfeuchte, Lösemittel, VOC oder Alterungs- und Degradationsprodukte entscheidend für Qualität und Sicherheit sein. Die Analyse unterstützt dabei, chemische Auffälligkeiten einzuordnen und Rückschlüsse auf Material, Fertigung oder Zellverhalten zu ziehen.

Wertstoffe und Verunreinigungen in Schwarzmasse bewerten

Beim Batterierecycling entscheidet die Zusammensetzung der Schwarzmasse über Bewertung, Aufbereitung und Prozesssteuerung. Die Analytik bestimmt die Gehalte von Lithium, Nickel, Kobalt, Mangan und weiteren Elementen und hilft, Recyclingfraktionen sowie mögliche Verunreinigungen zuverlässig einzuschätzen.

Stoff- und Materialzusammensetzung präzise bestimmen

Wenn Reinheit, Hauptbestandteile oder Spurenelemente relevant sind, liefert die Stoffcharakterisierung eine belastbare Grundlage. Sie hilft, Materialien, Rohstoffe, Rückstände oder unbekannte Substanzen zu charakterisieren sowie Unterschiede zwischen Spezifikation, Charge oder Lieferant nachvollziehbar einzuordnen.

Die Ursache hinter dem Schaden finden

Wenn ein Fehlerbild nicht eindeutig ist, reicht ein einzelner Befund oft nicht aus. Eine systematische Ursachenanalyse hilft, den Schaden technisch sauber einzugrenzen und Zusammenhänge sichtbar zu machen. So wird nachvollziehbar, ob Material, Fertigung, Montage, Belastung oder Einsatzbedingungen die entscheidende Rolle spielen – und welche Schritte sinnvoll sind.

Risse richtig einordnen

Ein Riss kann viele Ursachen haben: Überlast, Ermüdung, Materialfehler, Fertigungseinflüsse oder Umgebungsbedingungen. Entscheidend ist nicht nur, dass ein Riss vorhanden ist, sondern wo er begonnen und sich entwickelt hat und wie kritisch er ist. Die Rissanalyse schafft die Grundlage, um Einzelfall, Serienrisiko oder Handlungsbedarf besser zu bewerten.

Was der Bruch über den Schaden verrät

Eine Bruchfläche liefert wichtige Hinweise darauf, wie und warum ein Bauteil versagt hat. Die Bruchanalyse hilft, Überlast, Ermüdung, Vorschädigung oder Materialfehler voneinander zu unterscheiden. So entsteht eine belastbare technische Einordnung, die bei Reklamation, Lieferantenklärung, Freigabe oder Prozessanpassung weiterhilft.

Wenn Belastung Spuren im Material hinterlässt

Wiederholte Beanspruchung, ungeeignete Materialzustände oder Vorschädigungen können zu Materialversagen führen. Die Analyse macht typische Ermüdungsmerkmale sichtbar und ordnet ein, welche Einflussfaktoren den Schaden begünstigt haben. Das ist besonders relevant, wenn Lebensdauer, Konstruktion, Fertigung oder Einsatzbedingungen überprüft werden müssen.

Korrosion als Ursache verstehen

Korrosionsschäden entstehen selten durch einen einzelnen Faktor. Häufig wirken Werkstoff, Medium, Oberfläche, Beschichtung, Umgebung und Prozess zusammen. Eine genaue Analyse hilft, das Schadensbild nachvollziehbar einzuordnen, Risiken für weitere Bauteile abzuschätzen und geeignete technische Maßnahmen abzuleiten.

Verschleißmechanismen nachvollziehbar machen

Wenn Reibung, Abrieb oder Oberflächenschäden auftreten, liegt die Ursache häufig im Zusammenspiel von Material, Oberfläche, Schmierung, Partikeln und mechanischer Belastung. Die Analyse identifiziert den Verschleißmechanismus und hilft einzuordnen, ob der Befund zum Einsatzfall passt. So lassen sich Prozess, Konstruktion oder Werkstoff gezielter bewerten.

Prozess- und Montageeinflüsse erkennen

Nicht jeder Schaden entsteht erst im Betrieb. Guss, Wärmebehandlung, Beschichtung, Umformung, Montage, Passung oder Vorspannung können Spuren am Bauteil hinterlassen, die später kritisch werden. Die Analyse hilft, Fertigungs- und Montagefehler von Material- und Einsatzursachen zu trennen und den technischen Zusammenhang sauber zu dokumentieren.

Verbindungsfehler sicher bewerten

Schweiß- und Lötverbindungen können optisch unauffällig wirken und trotzdem relevante Schwachstellen enthalten. Die Analyse zeigt, ob Poren, Risse, Bindefehler, Benetzungsprobleme, Voids oder Gefügeveränderungen eine Rolle spielen. Dadurch wird besser bewertbar, ob Qualität, Sicherheit, Funktion oder Freigabe betroffen sind.

Belastbare Fakten für strittige Fälle

Bei Reklamationen braucht es Ergebnisse, die technisch nachvollziehbar und sauber dokumentiert sind. Die Analyse hilft, Ursachen, Verantwortlichkeiten und mögliche Maßnahmen fundierter zu bewerten. Das schafft Sicherheit in Gesprächen mit Kunden, Lieferanten oder internen Fachbereichen – insbesondere, wenn Entscheidungen schnell und belastbar getroffen werden müssen.

Rückläufer fachlich sauber einordnen

Feldrückläufer und Frühausfälle zeigen oft erst unter realen Einsatzbedingungen, wo Risiken liegen. Die Analyse hilft zu unterscheiden, ob es sich um einen Einzelfall, eine besondere Anwendungssituation oder ein wiederkehrendes Qualitätsproblem handelt. So lassen sich Rückschlüsse für Serie, Produktanpassung, Lieferantenklärung oder Prozessabsicherung ziehen.

Mehr Sicherheit bei kritischen Bewertungen

Wenn Befunde widersprüchlich sind oder Entscheidung belastbar begründet werden müssen, kann eine unabhängige Zweitmeinung entscheidend sein. Sie hilft, vorhandene Ergebnisse fachlich einzuordnen, Fragen zu klären und mögliche Lücken in der bisherigen Bewertung sichtbar zu machen. So entsteht eine fundierte Grundlage für die weitere Entscheidung.

Bauteilsauberkeit belastbar bewerten

Wenn Partikel, Rückstände oder Kontaminationen die Funktion eines Bauteils beeinflussen können, reicht eine Sichtprüfung nicht aus. Die Restschmutzanalyse macht Verunreinigungen sichtbar, bewertet ihre Relevanz und zeigt, ob Anforderungen an Bauteilsauberkeit, Freigabe oder Serienfertigung erfüllt werden.

Sauberkeitsanforderungen normgerecht nachweisen

Wenn Sauberkeitsvorgaben nach VDA 19.1 oder ISO 16232 erfüllt werden müssen, braucht es eine normgerechte Prüfung, die sauber extrahiert, klassifiziert und dokumentiert. So wird nachvollziehbar, welche Partikel auf einem Bauteil vorhanden sind und ob Grenzwerte, Kundenspezifikationen oder interne Qualitätsanforderungen eingehalten werden.

Restschmutz sichtbar machen, Risiken einordnen

Restschmutz kann aus Fertigung, Reinigung, Montage, Verpackung oder Handling stammen und später zu Funktionsproblemen führen. Die Analyse zeigt, welche Partikel oder Rückstände auf Bauteilen verblieben sind und ob sie für sensible Systeme, Medienkreisläufe, Elektronik oder bewegte Komponenten kritisch werden können.

Partikel erkennen, bevor sie Bauteile gefährden

Partikuläre Verschmutzungen können Dichtflächen, Ventile, Leitungen, elektrische Kontakte oder bewegte Systeme stören. Entscheidend ist nicht nur die Anzahl der Partikel, sondern auch deren Größe, Form, Material und die mögliche Herkunft. Die Analyse hilft, Relevanz und Handlungsbedarf besser zu bewerten.

Partikel und Fasern gezielt bestimmen

Metallische Partikel, Kunststoffabrieb, Fasern oder mineralische Rückstände haben unterschiedliche Ursachen und Risiken. Die Partikel- und Faseranalyse zeigt, welche Verunreinigungen vorliegen, wie sie einzuordnen sind und ob sie Hinweise auf Prozess, Material, Umgebung oder Verpackung liefern.

Unsichtbare Rückstände sicher nachweisen

Filmische Verunreinigungen sind oft kaum sichtbar, können aber Haftung, Beschichtung, Klebung, Benetzung, Korrosionsverhalten oder Weiterverarbeitung deutlich beeinflussen. Die Analyse hilft, organische Rückstände, dünne Filme oder chemische Belastungen zu erkennen und ihre Relevanz für Prozess und Bauteilqualität zu bewerten.

Rückstände aus dem Prozess richtig einordnen

Öle, Fette, Reiniger, Kühlschmierstoffe oder Konservierungsmittel können im Prozess notwendig sein, auf dem Bauteil aber zum Problem werden. Die Analyse zeigt, welche Rückstände vorhanden sind und ob sie Funktion, Oberflächenbehandlung, Montage, elektrische Eigenschaften oder spätere Freigaben beeinflussen.

Wenn ionische Rückstände zum Risiko werden

Ionische Verunreinigungen können Korrosion, Kriechströme, Migration oder Ausfälle empfindlicher Baugruppen begünstigen. Besonders bei Elektronik, Leiterplatten und funktionalen Oberflächen ist die Bewertung entscheidend, ob kritische Mengen an Salzen, Prozesschemikalien oder Reinigungsrückständen vorhanden sind.

Schnelle Orientierung bei ionischer Belastung

Der ROSE-Test liefert eine wichtige Einschätzung zur ionischen Gesamtverunreinigung auf Baugruppen oder Oberflächen. Er hilft, Reinigungsprozesse, Prozessrückstände und mögliche Risiken für die elektrische Zuverlässigkeit besser zu bewerten – besonders, wenn schnelle Vergleichswerte oder belastbare Freigabegrundlagen benötigt werden.

Sauberkeit dort absichern, wo sie entsteht

Technische Sauberkeit beginnt bereits im Montageumfeld. Prüfungen und Bewertungen nach VDA 19.2 helfen, Arbeitsplätze, Prozesse, Handling, Verpackung und Umgebung sauberkeitstechnisch zu bewerten und Partikelquellen gezielt zu reduzieren.

Kontamination im Prozess nachvollziehbar erfassen

Partikelfallen erfassen Verunreinigungen im Montage- oder Produktionsumfeld über einen definierten Zeitraum. So wird sichtbar, welche Partikelbelastung tatsächlich im Prozess entsteht und ob bestimmte Bereiche, Zeiten oder Prozessschritte als Quelle der Kontamination infrage kommen.

Technische Sauberkeit nicht nur prüfen, sondern steuern

Wenn technische Sauberkeit dauerhaft sichergestellt werden soll, braucht es mehr als Einzelanalysen. Ein durchdachtes Sauberkeitskonzept verbindet Anforderungen, Prüfmethoden, Grenzwerte, Prozesse und Schulungen. So wird aus einzelnen Befunden ein systematischer und nachvollziehbarer Umgang mit Kontaminationen im Unternehmen.

Ins Bauteilinnere sehen, ohne es zu zerstören

Wenn innere Strukturen, verdeckte Defekte oder komplexe Geometrien bewertet werden müssen, liefert die industrielle 3D-Computertomographie zerstörungsfrei einen tiefen Blick ins Bauteil. Die CT-Analyse macht sichtbar, was von außen nicht erkennbar ist – und schafft eine belastbare Grundlage für Defektanalyse, Maßprüfung, Freigabe oder Reklamation.

Schneller Einblick in innere Strukturen

Die 2D-Röntgeninspektion eignet sich, wenn Bauteile, Baugruppen oder Verbindungen schnell und zerstörungsfrei geprüft werden sollen. Innere Strukturen, Montagezustände, Einschlüsse oder Auffälligkeiten werden sichtbar, ohne das Bauteil zu öffnen – besonders hilfreich bei Serienprüfungen, Stichproben oder Verdachtsfällen.

Außengeometrien präzise digital erfassen

Wenn Außenkonturen, Flächen, Freiformgeometrien oder komplexe Bauteilformen geprüft werden müssen, liefert der optische 3D-Kamerascan präzise digitale Daten. Punktwolken, Soll-Ist-Vergleiche und Reporting helfen, Abweichungen verständlich darzustellen und Entscheidungen für Freigabe, Werkzeugkorrektur oder Reklamation abzusichern.

Fehlstellen sichtbar machen und bewerten

Poren, Lunker, Einschlüsse, Risse oder Dichteschwankungen sind nicht immer von außen erkennbar, können aber Funktion, Stabilität oder Lebensdauer von Bauteilen beeinflussen. Die Defektanalyse zeigt, wo Auffälligkeiten liegen, wie sie verteilt sind und ob daraus ein Risiko für Bauteil, Prozess oder Serienfertigung entstehen kann.

Zellaufbau und innere Defekte sicher analysieren

Bei Batterie- und Brennstoffzellen entscheiden innere Details über Qualität, Leistung und Sicherheit. Die CT-Analyse macht Zellaufbau, Elektrodenüberhang, Jelly Rolls, Schichtlage oder verdeckte Defekte sichtbar. So lassen sich Entwicklungsfragen, Fertigungsabweichungen und Schadensbilder besser einordnen.

Prüfen, ohne das Bauteil zu öffnen

Wenn Bauteile erhalten bleiben müssen oder innere Defekte ohne Präparation bewertet werden sollen, bietet die zerstörungsfreie Prüfung einen klaren Vorteil. CT und Röntgen machen Hohlräume, Einschlüsse, Montagefehler oder Strukturabweichungen sichtbar und liefern belastbare Informationen für Qualitätssicherung, Entwicklung oder Reklamation.

Wandstärken und Spaltbreiten präzise bewerten

Bei komplexen Bauteilen, Kunststoffteilen, Gusskomponenten oder additiv gefertigten Strukturen sind Wandstärken oft entscheidend für Funktion und Stabilität. Die Wandstärkenanalyse auf Basis von CT-Daten zeigt Wanddicken, Spaltbreiten und kritische Bereiche – farbcodiert und nachvollziehbar aufbereitet.

Innere Risse zerstörungsfrei sichtbar machen

Risse verlaufen nicht immer offen oder sind von außen sichtbar. Die CT-Rissanalyse ermöglicht es, innere Risse, Rissverläufe und kritische Bereiche zerstörungsfrei zu prüfen. Dadurch lässt sich besser bewerten, ob ein Defekt lokal begrenzt ist oder die Funktion, Belastbarkeit oder Serienfreigabe beeinträchtigen kann.

Das Bauteilinnere nachvollziehbar prüfen

Verdeckte Defekte, Hohlräume, Einschlüsse oder Abweichungen in der inneren Geometrie bleiben mit klassischen Sicht- oder Oberflächenprüfungen oft unentdeckt. Die Strukturprüfung macht das Bauteilinnere sichtbar und hilft, Auffälligkeiten technisch einzuordnen sowie ihre Auswirkungen auf Funktion und Qualität zu bewerten.

Baugruppen prüfen, ohne sie zu zerlegen

Bei montierten Baugruppen ist oft unklar, ob innenliegende Komponenten korrekt positioniert, vollständig vorhanden oder beschädigt sind. Die zerstörungsfreie Montagekontrolle zeigt Montagefehler, Lageabweichungen, fehlende Teile oder verdeckte Auffälligkeiten, ohne die Baugruppe öffnen zu müssen.

Abweichungen zum CAD-Modell klar erkennen

Ein Soll-Ist-Vergleich zeigt, wie stark das reale Bauteil von CAD-Daten, Zeichnung oder einer Referenzgeometrie abweicht. Flächenvergleich, farbcodierte Abweichungsanalyse und Messauswertung helfen, Abweichungen nachvollziehbar zu bewerten und Entscheidungen zu Werkzeugkorrektur, Freigabe oder Prozessoptimierung abzusichern.

Aus Bauteilen digitale 3D-Daten gewinnen

Wenn keine CAD-Daten vorhanden sind, Bauteile digitalisiert oder Geometrien weiterverarbeitet werden sollen, unterstützt Reverse Engineering bei der Rückführung in digitale Modelle. Aus Scan- oder CT-Daten entstehen 3D-Modelle und Datensätze für Konstruktion, Dokumentation oder Reproduktion.

Vergleich eines gescannten Bauteils mit einem digitalen CAD-Modell für Reverse Engineering.
© Carl Zeiss GOM Metrology GmbH

Lötstellen in der Elektronik sicher prüfen

In der Elektronikfertigung können verdeckte Lötfehler, Voids oder Benetzungsprobleme zu Ausfällen im Betrieb führen. Die automatische Lötstelleninspektion per Röntgen macht kritische Bereiche sichtbar und hilft, die Baugruppenqualität, Prozessstabilität und Serienfreigabe fundiert zu bewerten.

Bauteilgeometrie präzise erfassen und bewerten

Wenn Maße, Geometrien und Toleranzen belastbar geprüft werden müssen, liefert die 3D-Koordinatenmesstechnik eine präzise Grundlage. Besonders relevant ist das bei komplexen Bauteilen, engen Toleranzen oder wenn Abweichungen zwischen Zeichnung, CAD-Daten und realem Bauteil bewertet werden müssen.

Geometrische Anforderungen sicher einordnen

Form- und Lagetoleranzen entscheiden oft darüber, ob ein Bauteil funktioniert, montierbar ist oder freigegeben werden kann. Die Messung zeigt, ob Ebenheit, Rundheit, Position, Parallelität oder andere geometrische Merkmale zur Zeichnung passen und wo Abweichungen technisch relevant sind.

Prüfung von Form- und Lagetoleranzen an einem Präzisionsbauteil
© Carl Zeiss GOM Metrology GmbH

Sichere Grundlage für Freigabe und Serienstart

Vor dem Serienstart muss klar sein, ob Bauteile die geforderten Maße, Toleranzen und Qualitätsanforderungen erfüllen. Die Erstmusterprüfung schafft eine nachvollziehbare Basis für Freigabe, Lieferantenabstimmung und Prozessbewertung – besonders bei engen Zeitvorgaben und belastbaren Freigabeentscheidungen.

Maßhaltigkeit in der Serie absichern

In der Serie geht es nicht nur um einzelne Messwerte, sondern um Wiederholbarkeit, Prozessstabilität und die frühzeitige Erkennung von Abweichungen. Die Serienprüfung hilft, Maß- und Formabweichungen kontinuierlich zu bewerten und Qualität über größere Stückzahlen hinweg zuverlässig abzusichern.

Messkapazitäten flexibel erweitern

Wenn interne Messräume ausgelastet sind oder Bauteile nicht ohne Weiteres versendet werden können, kann eine Vor-Ort-Messung interne Ressourcen gezielt entlasten. Die Messraumübernahme unterstützt dabei, Engpässe abzufangen, Prüfaufgaben direkt im Unternehmen umzusetzen und Ergebnisse schneller verfügbar zu machen.

Messen, was für die Entscheidung wirklich zählt

Nicht jede Prüfaufgabe lässt sich mit einem Standardmessablauf sinnvoll lösen. Ein durchdachtes Messkonzept definiert, welche Merkmale, Verfahren und Auswertungen für das Bauteil relevant sind. So entstehen Messergebnisse, die nicht nur Zahlen liefern, sondern Entscheidungen absichern.

Bauteile reproduzierbar prüfen

Gerade bei komplexen Geometrien, Serienprüfungen oder sensiblen Bauteilen entscheidet die Vorrichtung über die Qualität der Messung. Prüf- und Messvorrichtungen helfen, Bauteile stabil, vergleichbar und wiederholbar zu positionieren – damit Messergebnisse reproduzierbar und nachvollziehbar bleiben.

Toleranzen richtig verstehen und anwenden

Technische Zeichnungen sind oft anspruchsvoller, als sie auf den ersten Blick erscheinen. Die Auslegung nach ISO GPS hilft, Geometriespezifikationen, Bezüge, Toleranzen und Prüfanforderungen korrekt zu interpretieren. Das reduziert Missverständnisse zwischen Entwicklung, Qualitätssicherung, Lieferanten und Fertigung.

ISO-GPS-konforme Auswertung geometrischer Produktspezifikationen
© Carl Zeiss GOM Metrology GmbH

Messabläufe effizient und sicher aufsetzen

Gut programmierte Messabläufe sorgen dafür, dass Prüfmerkmale reproduzierbar, effizient und nachvollziehbar bewertet werden. Die Messprogrammierung mit CALYPSO oder MCOSMOS unterstützt bei wiederkehrenden Prüfaufgaben, Serienmessungen und komplexen Bauteilen, bei denen Messzeit und Ergebnisqualität gleichermaßen zählen.

Erstellung eines CNC-Messprogramms für Koordinatenmessmaschinen
©Mitutoyo America Corporation

Abweichungen schnell und belastbar klären

Wenn Bauteile im Wareneingang auffällig sind oder Reklamationen im Raum stehen, braucht es eine neutrale und nachvollziehbare Bewertung. Die Messung zeigt, ob Maße, Toleranzen oder Geometrien von Zeichnung oder Spezifikation abweichen. Damit wird eine belastbare Grundlage für weitere Entscheidungen geschaffen.

Oberflächenmerkmale präzise bewerten

Oberfläche, Kontur und Rauheit beeinflussen Funktion, Dichtheit, Reibung, Optik und Weiterverarbeitung eines Bauteils. Die Messung macht sichtbar, ob Profile, Kanten, Radien, Rauheitswerte und Funktionsflächen den Anforderungen entsprechen und wo Abweichungen Funktion oder Qualität beeinträchtigen können.

Verzahnungen mit technischer Tiefe prüfen

Bei Zahnrädern entscheiden kleinste Abweichungen über Laufruhe, Verschleiß, Geräuschverhalten und Funktion. Die Zahnradmessung bewertet relevante Merkmale wie Profil, Flanke, Teilung, Rundlauf oder Lage und hilft, Qualität, Montagefähigkeit und Einsatzsicherheit fundiert zu bewerten.

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