Analyse von Verpackungsmaterialien gemäß EU-Verpackungsverordnung und REACH-Verordnung
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Verpackungsanalyse

Tiefgehende Untersuchungen für sichere und regelkonforme Verpackungen

Inhaltsstoffe identifizieren: Saubere Lösung für Verpackungsmaterialien

Verpackungen müssen sowohl funktional als auch gesetzeskonform sein. In unserem akkreditierten Prüflabor analysieren wir Verpackungsmaterialien hinsichtlich ihrer Eigenschaften und gesetzlich regulierten Inhaltsstoffe.

Im Fokus stehen unter anderem die Vorgaben der REACH-Verordnung sowie der EU-Verpackungsverordnung, die den Einsatz gefährlicher Stoffe stark einschränken. Unsere Experten prüfen gezielt auf kritische Substanzen und unterstützen Sie dabei, sichere und rechtskonforme Verpackungen in Verkehr zu bringen und unterstützen Sie bei der Analyse von Recyclingmaterialien.

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Analyse auf bedenkliche Inhaltsstoffe bei Kunststoffen, Papierverbunden, Metallen oder Mehrschichtverpackungen
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Analytik macht Verpackungen sicher und regelkonform

Kaum ein anderer Bereich steht derzeit so sehr im Fokus regulatorischer Anforderungen wie Verpackungsmaterialien. Die verschärfte EU-Verpackungsverordnung und die REACH-Verordnung – EU-Verordnung über die Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe schränken den Einsatz gefährlicher oder kritischer Substanzen zunehmend ein.

Wir unterstützen Sie bei der umfassenden Analyse von Verpackungsmaterialien – ob Kunststoffe, Papierverbunde, Metalle oder Mehrschichtverpackungen. Wir prüfen gezielt auf gefährliche Inhaltsstoffe wie per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS), Weichmacher und Füllstoffe, auf Schwermetalle und andere kritische Inhaltsstoffe. Durch unsere akkreditierte Prüftätigkeit erhalten Sie Rechtssicherheit und die Möglichkeit, fundierte Aussagen zur Konformität und Materialzusammensetzung Ihrer Verpackungen zu treffen.

Rasche und zuverlässige Untersuchung
von Packmitteln

Für jede Analyse das richtige Prüfverfahren

Verbrennungsionenchromatographie (CIC)

Mit der Verbrennungsionenchromatographie (CIC) analysieren wir Verpackungsmaterialien schnell und zuverlässig auf halogenhaltige Verbindungen (F, Cl, Br, I) und Schwefelverbindungen. Der ermittelte Fluorgehalt als Summenparameter (Total Fluorine TF) kann als Hinweis auf das mögliche Vorhandensein von PFAS-Ewigkeitschemikalien dienen. Das Verfahren eignet sich für Kunststoffe, Papierverbunde und andere brennbare Proben. Es liefert präzise quantitative Ergebnisse zu Halogenen und Schwefel und wird sowohl für die Qualitätskontrolle von Rohstoffen, Zwischen- und Endprodukten als auch zur Überprüfung der Einhaltung regulatorischer Anforderungen eingesetzt.

Theromogravimetrie (TGA)

Mit der Thermogravimetrie (TGA) untersuchen wir die thermische Stabilität und Zusammensetzung von Verpackungsmaterialien. Das Verfahren bestimmt präzise den Anteil organischer und anorganischer Komponenten, erkennt Zersetzungsprozesse und erfasst Materialverluste, z.B. durch flüchtige Bestandteile. In der Verpackungsanalytik liefert die TGA wichtige Hinweise auf Additive, Füllstoffe oder andere REACH-relevante Substanzen und unterstützt so in der Qualitätssicherung und der Bewertung der Recyclingfähigkeit.

Dynamische Differenzkalorimetrie (DSC)

Die Dynamische Differenzkalorimetrie (DSC) ist eine effektive Technik zur Untersuchung der thermischen Eigenschaften von Verpackungsmaterialien. Sie bestimmt Schmelzpunkte, Glasübergangs- und Zersetzungstemperaturen und liefert wichtige Informationen zu Materialidentifikation, Reinheit und Verarbeitungsqualität. In der Verpackungsanalyse hilft sie, Materialveränderungen durch Additive, Weichmacher oder andere REACH-relevante Substanzen zu erkennen. So lassen sich Aussagen zur Eignung für den Lebensmittelkontakt, zur Langzeitstabilität und Recyclingfähigkeit treffen.

Karl-Fischer-Titration (KFT)

Die Karl-Fischer-Titration (KFT) ist ein hochempfindliches Verfahren zur Bestimmung des Wassergehalts in Verpackungsmaterialien. Sie ermöglicht die präzise Analyse von Kunststoffen, Papierverbunden und anderen hygroskopischen Materialien, um Feuchtigkeit als potenziellen Einflussfaktor auf Produktsicherheit, Lebensmittelverträglichkeit und Materialstabilität zu kontrollieren. Die KFT wird sowohl für die Qualitätssicherung als auch zur Überprüfung der Konformität mit der EU-Verpackungsverordnung und der REACH-Verordnung eingesetzt.

Gaschromatographie (GC-MS & GC-FID)

Mit GC-MS und GC-FID analysieren wir Verpackungsmaterialien auf Lösungsmittel, Weichmacher, Additive, Abbauprodukte und andere REACH-relevante Substanzen. Die Methode wird für VOC-Analysen, NIAS-Tests und Migrationsprüfungen eingesetzt und unterstützt den Nachweis der Konformität mit der EU-Verpackungsverordnung.

Optische Emissionsspektroskopie mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP-OES)

Mit der ICP-OES analysieren wir Verpackungsmaterialien gezielt auf ihre anorganischen Elemente, insbesondere Metalle und bestimmte Nichtmetalle. Die Methode ermöglicht eine zuverlässige Bestimmung von Schwermetallen wie Blei, Cadmium oder Chrom (VI) sowie weiterer REACH-relevanter Elemente. Damit lassen sich gesetzliche Grenzwerte zuverlässig überprüfen und die Konformität gemäß EU-Verpackungsverordnung nachweisen.

Flächenrauheit

Mit dem Laser-Scanning-Mikroskop untersuchen wir berührungslos die Oberflächenrauheit und -topografie von Metallen, Polymeren, Halbleitern, Keramiken, Mehrschichtsystemen u.v.m. So können wir die Qualität und Funktionsfähigkeit der Oberflächen sowie einen evtl. Materialverschleiß und Vertiefungen bewerten und dreidimensional darstellen.

Beschichtungen

Zur Untersuchung von Schutz- und Funktionsschichten setzen wir zahlreiche Analysetechniken ein, um die Schichtdicke, die Fusionslinie, die Oberflächentopografie, die Rauheit, die Mikrohärte u.v.m. zu bestimmen. Auch eine Begutachtung der Beschichtungsoberfläche und Bestimmung der Materialzusammensetzung der Beschichtung ist möglich.

Schichtdickenmessung

Die Schichtdickenmessung zusammengesetzter Polymere kann ebenfalls mit dem Laser-Scanning-Mikroskop mit einer Auflösung im Bereich weniger Nanometer erfolgen. Auch eine dreidimensionale Darstellung der einzelnen Schichten des jeweiligen Werkstücks ist mit dieser bewährten Untersuchungsmethode zuverlässig und mit hoher Genauigkeit möglich.

Rasterelektronen­mikroskopie

Die Rasterelektronenmikroskopie ermöglicht eine hochauflösende und dreidimensionale Darstellung von Oberflächen und Strukturen sowie die Bestimmung der chemischen Zusammensetzung der Probe (EDX-Analyse). Die FIB-SEM-Mikroskopie erlaubt Probenpräparationen im Nanomaßstab zur Tiefenanalyse von Gefügestrukturen und Beschichtungen.

Zug- / Druck- / Biegeprüfung

Die Zug-, Druck- und Biegeprüfung gehören zum klassischen Repertoire der zerstörenden Werkstoffprüfung. Mit modernen Prüfeinrichtungen, einer umfassenden Kenntnis der relevanten Regelwerke und viel praktischer Erfahrung sorgen unsere Experten für die korrekte Durchführung der einzelnen Prüfungen.

Legierungszusammensetzung (OES)

Mittels der Funkenemissionsspektroskopie (OES) untersuchen wir einzelne Legierungselemente wie Eisen, Aluminium, Kupfer, Zink, Magnesium, Titan, Kobalt oder Nickel qualitativ und quantitativ auf ihre Zusammensetzung. Diese wird mit den in Normen und im Stahlschlüssel aufgelisteten Grenzwerten oder Ihren eigenen Vorgaben abgeglichen und bewertet.

Mehrwert bei Quality Analysis

Schnelligkeit

Auch kurzfristig erhalten Sie bei uns präzise Messergebnisse. Wir verfügen sowohl über die nötigen personellen Kapazitäten als auch über eine Vielzahl an Analysesysteme für die präzise Untersuchung von Verpackungsmaterialien.

Analysevielfalt

Organische und anorganische Substanzen analysieren wir unter Verwendung verschiedener Analyseverfahren in den Bereichen der Mikroskopie, Spektroskopie, Chromatographie, thermischen sowie der nass-chemischen Analytik.

Analysesysteme

Unsere technische Ausstattung ist für sämtliche Anforderungen der Verpackungsanalytik ausgerüstet. Dabei setzen Dabei setzen wir auf die Marktführer Spectro, Metrohm, Netzsch, Bruker, Agilent, Hach u.v.m.

Akkreditierung

Die Akkreditierung unserer Prüfmethoden und Messräume nach DIN EN ISO/IEC 17025  bedeuten für Sie Sicherheit, Zuverlässigkeit und Objektivität.

Mit fundiertem Fachwissen und leistungsfähiger Analytik prüfen wir Verpackungen und Recyclingprodukte zuverlässig auf REACH-relevante und gesetzlich regulierte Substanzen – und schaffen so die Grundlage für rechtssichere, gesundheitlich unbedenkliche und nachhaltige Verpackungslösungen.

DAkkS Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025

Akkreditiertes Prüflabor
für Verpackungsanalysen

Unsere DAkkS-Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025 steht für geprüfte Qualität und maximale Sicherheit. Sie profitieren von normenkonformen Prüfverfahren, validierten Methoden und international anerkannten Prüfergebnissen. Als verlässlicher Partner unterstützen Sie bei der Verpackungsanalyse beim Nachweis oder Ausschluss kritischer Stoffe wie PFAS und Weichmacher – etwa im Rahmen der REACH-Verordnung und der EU-Verpackungsverordnung.

Lesen Sie hier mehr darüber, welche Vorteile Ihnen unsere Akkreditierung bietet:

Mehr erfahren

Häufig gestellte Fragen zum Thema Verpackungsanalysen

Die Abkürzung REACH steht für Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals (Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe). Es handelt sich dabei um die umfassende Chemikalienverordnung der Europäischen Union (Verordnung (EG) Nr. 1907/2006).

Verpackungsprüfungen helfen dabei, gefährliche oder regulierte Stoffe wie PFAS, Weichmacher und Schwermetalle in Verpackungsmaterialien zu identifizieren. Dies ist entscheidend für die Einhaltung der REACH-Verordnung sowie der EU-Verpackungsverordnung, die klare Anforderungen an Inhaltsstoffe, Recyclingfähigkeit und Produktsicherheit stellen. Ohne fundierte Analysen drohen Rückrufe, Marktverbote oder Haftungsrisiken.

Im Fokus stehen vor allem PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen), Schwermetalle (z.B. Blei, Cadmium), Weichmacher (z.B. Phthalate), Flammschutzmittel, VOC-haltige Lösemittel sowie nonylphenolhaltige Substanzen. Auch fluorhaltige Beschichtungen auf Papier oder Kartonverpackungen rücken zunehmend in den Fokus. Diese Stoffe gelten als gesundheitlich bedenklich und extrem persistent – und unterliegen daher strengen Grenzwerten.

NIAS steht für „Non-Intentionally Added Substances“ – also nicht absichtlich eingebrachte Substanzen. Dazu zählen Neben- und Abbauprodukte, Verunreinigungen oder Rückstände, die insbesondere bei Kunststoffen mit Lebensmittelkontakt oder recycelten Materialien auftreten können. Der NIAS-Test identifiziert diese Stoffe und bewertet mögliche gesundheitliche Risiken. Die Prüfung ist gemäß EU-Verordnung ein wesentlicher Bestandteil des Konformitätsnachweises für Lebensmittelverpackungen.

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für die Verpackungsanalytik

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Wir beraten Sie gerne zu den zahlreichen Möglichkeiten und kombinierten Analysemethoden. Das Ziel: die beste, wirtschaftlichste und effizienteste Analyse Ihrer Proben.

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