Das Unsichtbare sichtbar machen
Auf kleinster, ja fast gar atomarer Ebene verändern sich die Eigenschaften von Materialien grundlegend: Metalle werden leichter und gleichzeitig fester, Oberflächen erhalten völlig neue Funktionen, alltägliche Produkte wie Displays, Batterien oder Medikamente gewinnen eine ungeahnte Leistungsfähigkeit.
Die Analyse von Hightech-Werkstoffen und Nanomaterialien gewinnt daher immer mehr an Bedeutung. Mit hochmodernen Systemen wie Rasterelektronenmikroskopie (REM) oder FIB-SEM-Technologie kann man das Unsichtbare sichtbar machen und zeigen, warum gerade diese winzigen Strukturen unsere Technik von morgen bestimmen. Denn im Nanobereich entscheidet sich, ob ein Material extrem leitfähig, federleicht oder nahezu unzerstörbar ist.
Unsere Analysesysteme
für Ihre Werkstoffprüfung
Untersuchungen zur Material- und Bauteilanalyse
Kunststoffindustrie
Die FTIR-Spektroskopie eignet sich zur Identifikation und Charakterisierung von Polymeren und Kunststoffen. Sie unterstützt zudem beim Materialvergleich sowie bei der Untersuchung von Verunreinigungen und Materialabweichungen.
Automotive
In der Automobilindustrie wird FTIR insbesondere zur Identifikation partikulärer und filmischer Verunreinigungen eingesetzt. So lassen sich beispielsweise organische Rückstände wie Öle, Fette, Reiniger oder Schmierstoffe auf Bauteiloberflächen untersuchen.
Medizintechnik
FTIR unterstützt in der Medizintechnik bei der Materialcharakterisierung von Kunststoffen und polymerbasierten Komponenten sowie bei der Untersuchung von Partikeln und filmischen Rückständen. Auch bei pharmazeutischen Verpackungen gehört die FTIR-Spektroskopie zu den eingesetzten Verfahren der Kunststoffanalytik.
Elektronikfertigung
Bei elektronischen Baugruppen dient FTIR vor allem der Analyse organischer Rückstände, Partikel und Prozesskontaminationen. Spektroskopische Verfahren unterstützen dabei, Verunreinigungen auf Leiterplatten und Bauteiloberflächen zu identifizieren und Material- oder Prozessabweichungen einzugrenzen.
Spielzeug & Babyartikel
Mit der FTIR-Spektroskopie lassen sich Kunststoffe, Elastomere, Beschichtungen und Klebstoffe identifizieren. Sie eignet sich außerdem zur Materialverifikation sowie zur Untersuchung unbekannter Substanzen, Verunreinigungen und Materialabweichungen.
Verpackungsindustrie
Bei Verpackungen eignet sich FTIR insbesondere zur Identifikation und zum Vergleich polymerbasierter Materialien sowie zur Untersuchung unbekannter Materialbestandteile oder Abweichungen. Relevant ist dies vor allem bei Kunststoffen, Folien, Verbundmaterialien und Beschichtungen. Eure Verpackungsseite behandelt diese Materialgruppen bereits, nennt FTIR aktuell aber nicht ausdrücklich als Verfahren.
Für jede Branche die passende Analytik
Moderne Anwendungen stellen hohe Anforderungen an die eingesetzten Materialien. Ob Elektrotechnik & Halbleitertechnologie, Medizintechnik oder Elektromobilität: Die Materialanalyse hilft, Werkstoffe besser zu verstehen und ihre Eignung für den jeweiligen Einsatz zu beurteilen. Im Mittelpunkt steht die Verbindung zwischen analytischer Fragestellung, geeigneter Methode und praktischer Anwendung.
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Wir helfen, aus Ihrem Prüfbedarf den passenden Analyseweg abzuleiten.