Abklingkurve

Die Abklingkurve dient zur Validierung der Extraktionsprozesse nach normativen Vorgaben. Diese wird benötigt, um geeignete und reproduzierbare, sowie bauteilespezifische Extraktionsparameter für die Routine-Prüfung zu entwickeln und zu definieren.

Inhaltsverzeichnis

Ihre Anfrage

Was versteht man unter einer Abklingkurve?

Um die Technische Sauberkeit eines Bauteils zu kontrollieren gibt es verschiedene Prüfverfahren, namentlich das Schüttel-, das Ultraschall-, das Druckspühl- und das Spühlverfahren. Jedoch ist nicht jedes dieser Prüfverfahren für alle Bauteile gleichermaßen geeignet und jedes Bauteil hat durch seine Geometrie individuelle Eigenheiten. Um festzustellen, ob sich ein Verfahren zur Kontrolle der Technischen Sauberkeit eines bestimmte Prüfstücks einigt, muss eine Abklingkurve erstellt werden.

Quality Analysis ermittelt die Abklingkurve für Sie

Bei Quality Analysis bieten wir Ihnen zuverlässige und effiziente Abklingmessungen und Sauberkeitsanalysen, um das beste Verfahren zur Prüfung der Technischen Sauberkeit für Ihr Bauteil zu ermitteln. Um den Aufwand und die Kosten für Sie möglichst gering zu halten, beraten wir Sie im Vorfeld gerne ausführlich zu den in Frage kommenden Reinigungsmethoden und bauteil-spezifischen Eigenheiten. Dank unserer sorgfältigen und mit modernsten Geräten durchgeführten Restschmutzanalysen erhalten Sie detaillierte Informationen zu Granulometrie der Partikel und Gravimetrie. Somit haben Sie alles was sie brauchen, um Verunreinigungen in der laufenden Produktion künftig zu kennen und zu beherrschen.

Wie wird eine Abklingkurve erstellt?

Zur Erstellung einer Abklingkurve wird an ein und demselben Bauteil sechs Mal hintereinander beprobt. Wichtig dabei: Die Bedingungen der Beprobungen (Start-Parameter) wie etwa Druck, Lösemittelmenge, Einwirkzeit usw. dürfen dabei nicht verändert werden.

Nach jeder dieser 6 Einzelbeprobungen werden die abgelösten Partikel in einer Filtermembrane mit definierter Filterfeinheit aufgefangen und konditioniert. Danach erfolgt eine vollautomatische mikroskopische Analyse auf metallische und nicht-metallische Partikel in Partikelgrößenklassen und deren Mengen.

Auswertung der Abklingkurve

Nach jeder Beprobung soll die Partikelmenge abnehmen. Stellt man diese Ergebnisse graphisch dar, ergibt sich die namensgebende Abklingkurve. Doch wann ist das angewandte Verfahren als bestanden zu werten?

Die Partikelmenge muss spätestens nach dem sechsten Reinigungsgang 10 Prozent oder weniger der gesamten herausgelösten Partikelmenge betragen (Abklingkriterium). Ist dies der Fall, so kann das angewandte Verfahren und die zugrunde liegenden Parameter als zur Reinigung des beprobten Bauteils validiert gelten. Ist die Restverschmutzung hingegen größer, muss ein anderes Verfahren oder geänderte Start-Parameter gewählt werden und die Abklingmessung  komplett an einem neuen Prüfteil wiederholt werden.

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Jasmin Martini

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